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praxis für nachhaltige beratung

 

 

 

Qualifizierung zum Coach DGfC 

Die Qualifizierung wird in Verantwortung des ISP Bielefeld - Institut für Praxisentwicklung in sozialen Handlungsfeldern e.V. durchgeführt und ist anerkannt nach den Ausbildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC)

Sie beruht auf dem Coachingkonzept, das in den Büchern "Coaching mit System" (Pohl/Fallner) und "Vom Zeichen zum System" (Pohl/Braun/Fallner) veröffentlicht wurde.   

                  Organisatorisches und Termine

Ausbildungsstruktur

Grundverständnis/Curriculum

Coaching

Coaching ist ein professionelles Begleitangebot für Menschen, die leitend oder beratend tätig sind. Es unterstützt die Reflexion und Neuorientierung des eigenen Handelns und fördert den menschlichen und beruflichen Erfolg. Coaching dient der Erreichung von Zielen, der Bearbeitung von Problemen und der Sicherung von Qualität.

Ziele

In dieser Qualifizierung werden Coaching-Kompetenzen aufgebaut, gepflegt und erweitert. Die TeilnehmerInnen und ihre Organisationen profitieren davon auf drei Ebenen: Klarheit und Prägnanz der eigenen professionellen Rolle, Pflege und Erweiterung der eigenen Leitungs- und Beratungskompetenz, Systempflege für die eigene Organisation. Die Entwicklung des individuellen Coach-Profils umfaßt die Arbeit an Subjekt- und Rollenkompetenz, Arbeitsbeziehungskompetenz, Systemkompetenz, Methoden- und Veränderungskompetenz.

Zielgruppe

Führungs- und Beratungskräfte aller Ebenen und Bereiche, die ihre fachliche und personale Kompetenz erweitern und intern oder extern als Coach tätig werden wollen

Teilnahmevoraussetzungen

Erfahrung und aktuelle Praxis in Leitung oder Beratung sowie die Bereitschaft zur grundlegenden Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den beruflichen Rollen.

Inhalte u.a.

"Arbeitszusammenhänge" - Was ist los im Arbeitssystem? Mehr Klarheit über Rollen in der Organisation / "Wenn alles zuviel wird" - Umgang mit komplexen Anforderungen, Problemen und Krisen / "Auf zu neuen Ufern" - Kreativität entfalten, Blockaden auflösen, Neues gestalten / "Damit es rund läuft" - Technische Systeme brauchen Wartung, soziale Systeme brauchen Pflege / "Macht und Ohnmacht" - Handlungsfähig bleiben in starren (sehr hierarchiebetonten) und in unklaren (grenzenlosen) Systemen. Differenziertes Curriculum auf Anfrage.

Arbeitsweise

Arbeitsgrundlage sind Situationen aus der Praxis der TeilnehmerInnen. Neben der vertrauten verbalen Sprache (Dialog und Diskurs) werden auch körperlich-bewegliche Erfahrungsräume und bildlich-symbolische Interventionen genutzt, um wirksame Veränderungen im jeweiligen Arbeitsfeld zu erreichen.

Die Qualifizierung beinhaltet ein humanwissenschaftlich fundiertes Interventionstraining, das auch die Erweiterung der Selbstkenntnis umfaßt.

Ausbildungsstruktur und Abschlüsse

Die Ausbildung zum Coach besteht aus einer Grund und einer Aufbaustufe (je 8 Kurstage). Nach Absolvierung der Aufbaustufe wird das Zertifikat "Qualifizierung zum Coach" erteilt. Der Abschluss entspricht den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC) und wird von ihr zertifiziert.

a) Grundstufe - 9 Kurstage (3x2, 1x3 Tage) plus 4 Trainingstage Kollegiales Coaching

b) Aufbaustufe - 9 Kurstage (3x2, 1x3 Tage) plus 4 Trainingstage Kollegiales Coaching, Durchführung von 15 Coachingeinheiten, Kontraktierung von 10 Einheiten Lehrcoaching mit einem anerkannten Coach (Empfehlungsliste)

Leitung

Heinrich Fallner (Methodische Leitung) - Diakon, Supervisor (DGSv), Lehrtrainer, Mastercoach (ISP/DGfC), Bibliodramaleiter (GfB)

Carola Wedekind-Pohl (Kursbegleitung) - Diplom-Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin, Psychotherapeutin HPG, Coach (ISP/DGfC)

Literatur

Pohl, M./Fallner, H: Coaching mit System. Die Kunst nachhaltiger Beratung, 3.Auflage. Wiesbaden 2009

Pohl,M./Braun, M./Fallner, H.: Vom Zeichen zum System. Coaching und Wissensmanagement in modernen Bildungsprozessen. Waltrop 2004

          

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